Mai 2019: Sigon und der Fürst von Düsterland

Manuskript erstellt – erledigt

Manuskript überarbeitet – erledigt

Cover erstellt – erledigt

Christina Seck und Theo Meschede für die Buchvorstellung am 25.5.2019 bezirzt – erledigt

Wir sind fast fertig mit Sigon 7 – Sigon und der Fürst von Düsterland.

Seid gespannt!

Das Hobby zum Beruf machen: ein Praktikum im Verlag

Anna Helene Lemke

Mein Name ist Anna und ich bin seit dem 14.01.19 Praktikantin im EireVerlag. Ich studiere seit 2016 Medienwissenschaften und Germanistik an der Universität Paderborn und bin selbst begeisterte Leserin von Romanen, Krimis, Thrillern, Fantasy-Büchern sowie feministischer Literatur. Der Tipp meiner Großeltern? Wenn man liebt, was man tut, arbeitet man nicht einen einzigen Tag im Leben. Und was könnte schöner sein für einen Bücherwurm, als in einem Verlag zu arbeiten? Die Mitarbeiter des Eire-Verlags arbeiten größtenteils im Home-Office, was eine zusätzliche neue Erfahrung für mich ist. Mir gefällt das Konzept sehr gut, da man frei in seiner Entscheidung sein kann, wie und wann man am besten arbeitet und am produktivsten ist. Für mich ist diese Form des Arbeitens außerdem sehr praktisch, weil ich noch einen Nebenjob in meiner alten Heimatstadt ausübe und die Arbeit einfach mitnehmen kann.

Ich beschäftige mich in meinem Praktikum in erster Linie mit dem Kriminalroman „Die Kälte der Teufel“ von Janne Joonsen, der im April 2019 erscheinen wird. Meine bisherigen Aufgaben umfassten z.B. das Lesen des Manuskripts und die Figurenanalyse: Dabei schreibe ich auf, wie die Figuren beschrieben werden und was der Leser über sie erfährt; dazu gehören Augenfarbe, Haarfarbe, Statur und Akzente, aber auch Charaktereigenschaften und Eigenarten der Figuren. Sind die Handlungen der Figuren nachvollziehbar und schlüssig? Oder treten Logiklöcher auf? Die Analyse der Figuren habe ich in einem gemeinsamen Treffen mit Frau Dr. Mareike Menne und der Autorin des Buches vorgestellt, und meine Notizen und Anmerkungen hat Frau Joonsen dazu verwendet, dem Manuskript noch einen Feinschliff zu geben. „Die Kälte der Teufel“ soll in diesem April erscheinen, deswegen wird der März besonders stressig für alle Beteiligten: das Manuskript muss fertiggestellt und noch einmal korrigiert und anschließend redigiert werden, damit sich keine Fehler mehr finden lassen. Zu einem Buch gehört außerdem nicht nur der eigentliche Text, sondern auch Autorentexte, Klappentexte, das Cover und Plakate. Die Vermarktung des Buches ist ein weiteres Thema, mit dem ich mich beschäftige: Wie können wir auf das Buch aufmerksam machen und welche Veranstaltungen mit der Autorin wecken das Interesse von neuen Lesern? Teil der Vermarktung ist auch die Vorstellung der Autorin auf der Website des EireVerlags; dazu habe ich einen Interview-Bogen verfasst, der die Autorin vorstellt. Das Interview wird ebenfalls im April 2019 erscheinen.

Mein Praktikum soll laut Studierendenordnung nur sechs Wochen umfassen, doch wir konnten die Pflichtstunden als Flexikum organisieren – dadurch kann ich das Buch bis zur Erscheinung begleiten.

Interview mit Werner Pfeil

Eire-Verlag: Lieber Werner, Du bist ein sehr produktiver Autor und hast in den letzten vier Jahren fünf Romane und einige weitere Texte veröffentlicht. Was treibt Dich zum Schreiben, und was lässt Dich durchhalten?

Werner Pfeil: Mein Terminkalender war mit Eintritt ins Pensionärs-Zeitalter immer gefüllt, aber ich selbst war bei weitem nicht erfüllt. Das änderte sich schlagartig, als ich mein erstes Buch, „und kommt die goldene Herbsteszeit“ geschrieben habe. Für meine Freundin war es als Geburtstagsgeschenk gedacht – da ich beim Tatort immer schon nach wenigen Minuten wusste, wer der Täter war, hatte sie mich mit dem Spruch „Dann schreib doch einmal selbst einen Krimi!“ provoziert. Dabei entwickelte ich eine Leidenschaft, die man zwar leicht zeigen, jedoch schwer erklären kann. Seitdem habe ich viel Herzblut in meine Projekte investiert, eine Menge dazugelernt und die Resonanz meiner Leserschar dankt es mir auf unterschiedliche Art und Weise. Das muss sich nicht unbedingt in Verkaufszahlen niederschlagen, aber beim direkten Kontakt, bei einer Lesung zum Beispiel, bekomme ich viel zurück. Das ist Motivation und Antrieb zum Durchhalten in gleicher Weise.

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Interview mit Dr. Mareike Menne

EireVerlag: Liebe Mareike, Du bist als Autorin sehr vielseitig und hast schon Ratgeber (Berufe für Historiker, Brotgelehrte 1 und 2), Kinderbücher (KinderGeld) und wissenschaftliche Monographien (Diskurs und Dekor: Die China-Rezeption in Mitteleuropa, 1600-1800) geschrieben. Würdest Du es auch in Betracht ziehen, einmal einen Roman zu schreiben? Wenn ja: Welches Genre sagt Dir zu? Und wenn nein: Warum nicht?

Mareike Menne: Ich interessiere mich nicht sehr für Romane und lese sie nur selten, insofern habe ich wenig Genreerfahrung. Mir fehlen die Fantasie für komplexe fiktive Handlungen und die Geduld zum Aufbau und zur Beschreibung von Szenen, Eigenschaften, Räumen. Auch den Anspruch, ein Sprachkunstwerk zu schaffen, könnte ich nicht erfüllen. Meist finde ich Romanhandlungen und -figuren zudem nicht so innovativ wie das wahre Leben.

EireVerlag: Woher kommt die Inspiration/ die Idee für diese unterschiedlichen Bücher?

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Februartermine

Veranstaltungen im Februar 2019:

Samstag, 9.2.2019, 10:30-17:30 Uhr, HNF, Paderborn: 3,2,1 – Deins. Bücher selbst verlegen. Zum letzten Mal!
Anmeldung direkt beim HNF, 60€ inkl. Mittagessen: Link

Sonntag, 10.2.2019, 11-13, HNF, Paderborn: Der Selfpublisher-Treff, kostenlos, Anmeldung erforderlich, auch zum letzten Mal! Link

Ganz unabhängig von Ort und Zeit können Sie Ellen Dunne aus ihrem neuem Roman „Schwarze Seele“ (erschienen im Insel Verlag) lesen sehen und hören: auf: http://www.ellen-dunne.com/

Endlich lieferbar: Weser-Krimi 2 – Die Herberge für Scheintote


Es war eine Veröffentlichung mit Hindernissen, aber nun freuen wir uns, dass die „Herberge für Scheintote“, der zweite Weserkrimi von Hermann Multhaupt, endlich nach langer Odyssee lieferbar ist!
Idyllische Schauplätze an der Weser, eine Handlung als Sherlock-Holmes-Pasticcio und die Frage: Wie sorge ich vor, falls ich mal scheintot bin?
ISBN 9783943380897, 13,50€
Erhältlich über uns (z.B. per Mail oder PN), über die inhabergeführten Buchhandlungen in Höxter, Paderborn udn Beverungen und – was hilft’s? – dann auch dieser Tage über amazon.

Interview: Dr. Anke Ostwald-Meier

Im Frühjahr 2019 erscheint der siebte und letzte Band der Buchreihe „Sigon – Abenteuer im Land der Drachen“ von Dr. Anke Ostwald-Meier aus Salzkotten. Als langjährige Autorin des Eire Verlags veröffentlichte sie mittlerweile sechs Bände und
gemeinsam mit unserer Geschäftsführerin Dr. Mareike Menne drei Sonderbände mit Beiträgen von Kindern. Zum Sigon-Team gehören ebenfalls die Künstlerinnen Barbara Leiße und Karen Kliewe sowie die Schauspielerin Christina Seck. Einen Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf wurde bereits an Familien mit krebskranken Kindern gespendet (http://www.drachesigon.de/sigon-gegen-krebs/).

Der Abschluss der Reihe ist für uns ein Anlass, Anke Ostwald-Meier zu ihrem Leben mit Sigon und ihren weiteren Plänen zu befragen.

Eire Verlag: Liebe Anke, mit „Sigon und der Hüter der Quellen“ ist 2018 der sechste Band Deiner Drachen-Saga erschienen. Der siebte Band kommt im Frühjahr 2019, und damit geht die Reihe zu Ende. Mit welchen Gedanken gehst Du an den letzten Band?

Anke Ostwald-Meier: Es ist ein komisches Gefühl. Einerseits war es von Anfang an geplant, dass der siebte Band der Letzte sein wird. Zudem stellt die Handlung des siebte Bandes auch einen guten Abschluss dar. Andererseits begleiten die Sigon-Geschichten mich und meine Familie jetzt seit mehr als fünf Jahren. Das ist eine lange Zeit. Viele der Protagonisten wurden von meinen beiden Söhnen erfunden oder haben von Ihnen zumindest ihre Namen bekommen. Sigon ist ein Teil unseres Familienlebens geworden.

Eire Verlag: Wie haben die Sigon-Bücher Dein Leben verändert?

Anke Ostwald-Meier: Ich bin eigentlich eher ein introvertierter Mensch, der nicht gerne auf der Bühne steht und vor vielen Leuten redet. Durch die Veröffentlichung der Sigon-Bände, die für jeden Band mit einer öffentlichen Buchvorstellung einhergingen, war es aber nicht möglich, mich eher im Hintergrund zu halten. Wir haben Lesungen veranstaltet, Wettbewerbe, auf denen die Teilnehmer geehrt wurden, ich habe Interviews gegeben (Lokalfernsehen und Zeitung) und vieles mehr. Es war am Anfang eine Herausforderung, aber ich habe mittlerweile gelernt, auch vor einem größeren Publikum zu sprechen oder zu lesen. Mir haben diese Veranstaltungen sehr viel Spaß gemacht.

Eire Verlag: Gibt es bestimmte Routinen, individuelle Tricks oder Eigenarten, die Dir beim Schreiben helfen?

Anke Ostwald-Meier: Ich kann recht spontan mit dem Schreiben beginnen. Manchmal reicht ein Bild, ein Erlebnis oder ein paar Worte, um in meinen Gedanken eine Geschichte entstehen zu lassen, die dann im Laufe von ein paar Stunden recht gut Gestalt annimmt. Das ist der Zeitpunkt, an dem ich diese Gedanken auf einen Zettel schreibe. Es sind meist nur ein paar Stichworte, aber den groben Anfang der Geschichte habe ich dann schon im Kopf und ich versuche, möglichst bald mit dem Schreiben zu beginnen, um diesen Moment zu nutzen. Meistens ergibt sich dann der Rest der Geschichte fast von selbst, während des Schreibens.

Eire Verlag: Hast Du Lampenfieber vor einer Lesung, und falls ja: Was tust Du dagegen?

Anke Ostwald-Meier: Erstaunlicherweise habe ich vor den Lesungen kaum Lampenfieber. Dies sind meine Geschichten und ich stelle sie gerne vor. Es ist ganz anders, als wenn ich beruflich einen Vortrag halten muss. Besonders gerne lese ich vor Schulklassen. Die Kinder haben in Gesprächen vor und nach der Lesung viele Fragen und oft tolle Ideen für neue Geschichten.

Eire Verlag: Was wünschst Du Dir für die Zeit nach den Sigon-Neuerscheinungen?

Anke Ostwald-Meier: Es wäre schön, wenn die Sigon-Bücher auch überregional gelesen würden. Wenn es meine Zeit erlaubt, würde ich gerne ein paar Lesungen an anderen Orten, z.B. Berlin anbieten. Die Entstehung der Bücher hat für mich und meine Familie einen recht ernsten Hintergrund, die Leukämie-Erkrankung meines älteren Sohnes. Die Geschichten sollen in erster Linie unterhalten, aber auch Mut machen, zu kämpfen und nicht aufzugeben. Ich würde zukünftige Lesungen gerne nutzen, um weiterhin Spenden für erkrankte Kinder zu sammeln und auch auf die schwierige Lage vieler Familien mit an Krebs erkrankten Kindern aufmerksam zu machen.

Eire Verlag: Können wir uns auf neue Projekte freuen?

Anke Ostwald-Meier: Mittlerweile sind ja zusätzlich zu den Sigon-Geschichten noch zwei Märchen erschienen. Ich kann mir nicht vorstellen, ganz mit dem Schreiben aufzuhören, es wird also sicherlich noch weitere Projekte geben.

Eire Verlag: Vielen Dank – wir sind gespannt!

Mehr unter http://www.drachesigon.de/

Dezembertermine

7.12., 10:30, Tagesstätte St.Gertrud, Paderborn: Charlotte Prang liest gemeinsam mit Silvia Hesse und Monika Kopatz

8.12., 10:30-17:30, HNF, Paderborn: Selfpublishing
8.12., 10-11:30, Buchhandlung Voss, Hövelhof: Signierstunde mit Werner Pfeil
16.12.2018, 1-18, Adventsmarkt Rietberg: Signierstunde mit Werner Pfeil

Buchpräsentation Kat im Watt

Am. 14.09. präsentierte der Autor Werner Pfeil seinen neuesten Krimi „Kat im Watt“ als druckfrisches Exemplar seiner inzwischen fünfteiligen Reihe „Sennekrimi“ im Festsaal des Hotels Viktoria in Hövelhof.

Die Stimmung war ausgelassen und das Publikum bekam eine Menge geboten: Sektempfang, die erste exklusive Lesung des Autors aus dem jüngst erschienen Werk, Signierstunde zum Schluss und die Möglichkeit, alle Bücher der Reihe zu erstehen.

Als besonders erfrischend zeigte sich die Lesung des Autors mit einer thematischen Bildpräsentation,  einer großen Portion Humor und einer Menge Herzblut, die sich auch im Werk widerspiegelt. Am Ende gab Werner Pfeil sogar noch einen Ausblick auf die geplanten Werke, und so wird als nächstes das autobiografische Buch über seine Zeit im Kosovokrieg erscheinen. Wir bleiben gespannt!

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