Der Beitrag, den Anna gestern in unserem Facebook-Feed teilte, löste intern eine Debatte aus, an der wir Euch gern teilhaben lassen würden; vielleicht kennt Ihr ähnliche Situationen?

Anna las in ihrem privaten Instagram-Feed den Beitrag „Hygienedemos kritisieren – aber richtig“ der Bildungsstätte Anne Frank vom 4. August und beschloss, ihn im Eire-Verlag-facebook-Feed zu verlinken. Sie schreibt dazu:

Ich finde diesen Post informativ, insbesondere im Zusammenhang mit einem Thema, das mir nicht nur persönlich wichtig ist, sondern auch dem EireVerlag: sensibler Sprachgebrauch.
Was fand ich gut an dem Beitrag? Dass das Gender-Sternchen verwendet wurde, dass auf ableistische und behindertenfeindliche Beleidigungen aufmerksam gemacht wurde und auch, dass es bei Black Lives Matter- und Racial Profiling-Demonstrationen Polizeieinsätze mit besonderer Härte und Schwere gegeben hat – wohingegen dies nicht der Fall gewesen sei bei den sog. „Hygienedemos“. Hier werde mit zweierlei Maß gemessen.

Das Thema „Demonstrationen“  zu bzw. gegen Corona-Maßnahmen, ist aber ein weites Feld. Er kann als Anstoß dienen, über die eigene Sprache (was sage ich, wie sage ich es und warum verwende ich genau diese Worte?) nachzudenken.  

Der Beitrag kann zudem als Anhaltspunkt verstanden werden, sich mit Demonstrationen als demokratisches Gut und Grundrecht auseinanderzusetzen. Darum haben wir uns entschieden, unsere beiden unterschiedlichen Lesarten dieses Postings der Bildungsstätte Anne Frank zu veröffentlichen.
Hier geht es zum Beitrag der Bildungsstätte Anne Frank.

Und hier geht es zu Mareike Mennes Perspektive auf diesen Beitrag.

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